Zu Gast beim Gesundheitszentrum Ernstorfer
Eingeladen hatte mich Christoph Ernstorfer, Praxisinhaber und Physiotherapeut beim Gesundheitszentrum Ernstorfer. Die Idee: gemeinsam mit seinem Team an der Zusammenarbeit arbeiten – und dabei nicht nur die interne Kommunikation zu stärken, sondern auch einen Werkzeugkoffer mitzunehmen, der direkt in der Arbeit mit Patienten einsetzbar ist.
Ein echter Praxisausflug der anderen Art – im wahrsten Sinne des Wortes.
Das Farbmodell als Brücke zwischen Team und Patient
Im Mittelpunkt des Workshops stand das Farbmodell der Persönlichkeitstypen: In Gruppenarbeiten haben die Teilnehmenden herausgefunden, welcher Persönlichkeitstyp sie sind – und was das für ihre eigenen Stärken und Schwächen bedeutet. Noch spannender war die Frage: Worauf muss ich in der Kommunikation mit anderen Farbtypen besonders achten?
Ein Satz aus dem Feedback des Teams bringt es wunderbar auf den Punkt:
„Der Workshop hat uns geholfen, uns und auch andere Menschen besser einordnen zu können – aber keinen in eine Schublade zu stecken!“
Genau das ist der Kern des Farbmodells:
Es geht nicht ums Schubladendenken, sondern ums Verstehen. Wer erkennt, warum sein Gegenüber anders kommuniziert, reagiert und entscheidet, kann viel gezielter und empathischer reagieren.
Besonders spannend fand ich Christophs Vision:
Er möchte das Farbmodell nicht nur für die interne Teamkommunikation nutzen, sondern es auch in die Patientenarbeit einfließen lassen. Denn wer versteht, wie unterschiedlich Menschen ticken – ob jemand eher strukturiert und analytisch vorgeht oder spontan und beziehungsorientiert –, der kann seine Ansprache anpassen.
Für einen Physiotherapeuten bedeutet das konkret: Wie motiviere ich diesen Patienten zu den Übungen? Wie baue ich diesen Menschen in einem Moment der Schwäche auf? Was braucht er, um dranzubleiben?
Das ist Leadership im besten Sinne – auch wenn es nicht auf einer Bühne oder in einem Konferenzraum stattfindet, sondern in der Praxis, im direkten Kontakt mit Menschen.
Was das Team mitgenommen hat
Der Workshop hat gezeigt, wie universell einsetzbar Führungskompetenz und Kommunikationswerkzeuge sind – weit über klassische Unternehmenskontexte hinaus. Das Team hat nicht nur sich selbst besser kennengelernt, sondern auch konkrete Ansätze entwickelt, wie sie in Zukunft besser miteinander und mit ihren Patienten kommunizieren können.
Ich bin überzeugt: Wer sein Gegenüber versteht, kann wirklich helfen. Und genau das ist der Kern guter Führung – ob im Management oder in der Therapie.
Ein herzliches Dankeschön
Ich freue mich sehr über die tolle Zusammenarbeit und darüber, dass das Gesundheitszentrum Ernstorfer diesen besonderen Tag auch auf Instagram geteilt hat. Danke, Christoph, für dein Vertrauen und deinen Mut, neue Wege zu gehen – das ist echte Führungsstärke!
Sie möchten auch mit Ihrem Team oder Ihrer Praxis solche Workshops durchführen? Kontaktieren Sie mich gerne.